Neue Regeln zur Entgelttransparenz sind in Kraft. Haben Sie die Frist verpasst?

In diesen Tagen ist in der Slowakei eine weitere Phase der Entgelttransparenz in Kraft getreten. Alle Arbeitgeber – unabhängig von der Größe ihrer Organisation – waren verpflichtet, bis zum 31. Juli 2026 transparente Vergütungsstrukturen einzuführen. Arbeitgeber, die dieser Verpflichtung nicht nachgekommen sind, müssen mit Kontrollen und finanziellen Sanktionen durch die Arbeitsinspektion rechnen. Eine Lösung zur Erfüllung dieser Anforderungen bietet der Service IQualPay von TREXIMA.
Transparente Vergütungsstrukturen sind nicht mehr freiwillig
Bis zum 31. Juli 2026 mussten alle Arbeitgeber in der Slowakei – unabhängig von der Größe ihrer Organisation – transparente Vergütungsregeln einführen.
Eine interne Gehaltstabelle oder eine allgemeine interne Richtlinie reicht dabei nicht aus. Arbeitgeber müssen klar definierte Vergütungsstrukturen schaffen, die eine objektive Bewertung von Arbeitsplätzen ermöglichen und dazu beitragen, ungerechtfertigte Unterschiede bei der Bezahlung von Frauen und Männern zu beseitigen.
Diese Verpflichtung gilt nicht für Einzelunternehmer ohne Beschäftigte. Alle anderen Arbeitgeber müssen nachweisen können, anhand welcher objektiven Kriterien die Vergütung einzelner Positionen festgelegt wird.
Zu den wichtigsten Kriterien gehören insbesondere:
- Arbeitsanforderungen und Komplexität der Tätigkeit,
- Verantwortung,
- erforderliche Qualifikationen,
- Arbeitsbedingungen,
- berufliche Erfahrungen und Kompetenzen.
Diese Kriterien bilden die Grundlage einer transparenten Vergütungsstruktur und ermöglichen eine objektive Vergleichbarkeit verschiedener Arbeitsplätze.
Arbeitsinspektionen können nun Kontrollen durchführen und Sanktionen verhängen
Ab sofort können die Arbeitsinspektorate überprüfen, ob Arbeitgeber ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt haben.
Die Kontrollen können sich beispielsweise auf folgende Bereiche konzentrieren:
- das Vorhandensein einer transparenten Vergütungsstruktur,
- die Methode zur Bewertung von Arbeitsplätzen,
- die Objektivität der Vergütungskriterien,
- die Fähigkeit des Arbeitgebers nachzuweisen, dass keine ungerechtfertigten Unterschiede bei der Vergütung von Frauen und Männern bestehen.
Für viele Organisationen stellt dabei nicht die Festlegung von Gehaltstabellen die größte Herausforderung dar, sondern die systematische und objektive Bewertung von Arbeitsplätzen.
Wie das Ministerium heute mitteilte:
„Bei Verletzung der gesetzlichen Verpflichtungen kann die Arbeitsinspektion gegen den Arbeitgeber eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro verhängen. Für die Nichtvorlage eines Vergütungsberichts kann das Arbeitsministerium eine Geldstrafe in Höhe von 4.000 bis 8.000 Euro verhängen.“
Was tun, wenn Ihr Unternehmen die Verpflichtung noch nicht erfüllt hat?
Auch wenn die Frist bereits abgelaufen ist, können Arbeitgeber die Situation weiterhin korrigieren. Sie sollten jedoch ohne unnötige Verzögerung handeln.
Eine Lösung bietet der Service IQualPay von TREXIMA Bratislava, der Organisationen dabei unterstützt, transparente Vergütungsstrukturen im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Anforderungen aufzubauen.
Im Rahmen eines ersten Beratungsgesprächs analysieren wir die aktuelle Situation und die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens und entwickeln anschließend eine maßgeschneiderte Lösung.
Anders gesagt: Die komplexesten Schritte übernehmen unsere Expertinnen und Experten von TREXIMA für Sie.
Diese Lösung basiert auf der langjährigen Erfahrung von TREXIMA in den Bereichen Arbeitsanalyse, Vergütungssysteme und Arbeitsplatzbewertung. Sie verwendet eine objektive und international anerkannte Methodik, die den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
IQualPay unterstützt Unternehmen beim Aufbau eines objektiven Vergütungssystems
Der Service IQualPay bietet einen methodisch fundierten Prozess, mit dem Organisationen:
- einzelne Arbeitsplätze analysieren,
- deren Anforderungen objektiv bewerten,
- transparente Vergütungsstrukturen entwickeln,
- mögliche Vergütungsunterschiede identifizieren,
- sich auf mögliche Kontrollen durch die Arbeitsinspektion vorbereiten können.
Dadurch erhält der Arbeitgeber nicht nur mehr Rechtssicherheit, sondern auch ein übersichtlicheres, gerechteres und transparenteres Vergütungssystem.
Transparente Vergütung wird zum neuen Standard
Die Einführung transparenter Vergütungsstrukturen ist keine einmalige administrative Verpflichtung. Sie stellt eine langfristige Veränderung im Personalmanagement dar, die faire Vergütung unterstützt, das Vertrauen der Beschäftigten stärkt und zum Aufbau einer modernen Unternehmenskultur beiträgt.
Organisationen, die ihre Vergütungsstruktur noch nicht eingeführt haben oder unsicher sind, ob ihr bestehendes System den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sollten die Situation so schnell wie möglich prüfen.
Die rechtzeitige Einführung eines objektiven Systems zur Arbeitsplatzbewertung kann Risiken im Zusammenhang mit Kontrollen und möglichen Sanktionen deutlich reduzieren und gleichzeitig eine solide Grundlage für eine transparente und faire Vergütung schaffen.